Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 21.9.2020 13:01 Uhr

  • Wohnungen
    • Herzogenried:
      3 Zimmer, Küche, Bad, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 4. Ebene, 81.11m2
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    • Käfertal:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Stellplatz, 3.OG rechts, 83m2
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    • Ladenburg:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, sep.WC, Balkon, Aufzug, 3.OG, 62.78m2
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    • Niederfeld:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Dusche, 1 Galerie, Balkon, Aufzug, DG, 147.49m2
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    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Tiefgarage, 2.OG rechts, 71.68m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, 1.OG rechts, 74.34m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, sep.WC, 1 Galerie, Loggia, Tiefgarage, 3.OG mitte, 78.95m2
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Ausgabe 03/ 2000

WALTER PAHL: 90 Jahre Gartenstadt-Genossenschaft
- III. Inflation -Weltwirtschaftskrise und ihre Folgen

Der I. Weltkrieg hat Millionen von Menschen das Leben gekostet. Er war zudem mit einer außerordentlich hohen Staatsverschuldung bezahlt worden, die im Falle eines erhofften Sieges durch die von den sogenannten Feindmächten zu entrichtenden Kriegsent-schädigungen zurückbezahlt werden sollten. Aber es kam umgekehrt. Zu den hohen Staatsschulden kamen erhebliche Reparationen hinzu und noch so große Steuererhöhungen konnten dies alles nicht ausgleichen. Rapide Preissteigerungen waren die spürbare Folge, die besonders die Lohnabhängigen betrafen. Schon 1921 betrug die Preissteigerung bei den Grundnahrungsmit-teln gegenüber den Preisen von 1918 rund 65%. Als die Inflation 1923 ihren Höhepunkt erreichte, war die Mark, die 1914 einer Goldmark entsprach, 1000 Milliarden Papiermark “wert”. Die deutsche Währung war endgültig zusammengebrochen und nicht mehr funktionsfähig. Sie wurde durch eine neue Währung, die Rentenmark, ersetzt. Eine Rentenmark entsprach 4,20 US Dollar und wurde seinerzeit gegen 1 Billion (!) Papiermark eingetauscht.
 
Zurück zur Genossenschaft. Erstmals wurden 1920 ein hauptamtlicher Geschäftsführer, Johann Kattermann, und zwei Hilfskräfte eingestellt, um die bisher ehrenamtlich geleisteten Arbeiten zu übernehmen. Die in der Gartenstadt im Bau befindlichen 187 Einfamilienhäu-ser bereiteten indessen der Verwaltung große Sorgen. Die veranschlagten Baukosten wurden mit 800 % überschritten. Es fehlte auch an Ziegeln, die einfach nicht zu beschaffen waren. Deshalb wurde auf Astbestschiefer zurückgegriffen, der allerdings einige Jahre später durch Biberschwänze ersetzt werden mußte. 1920 wurde ein Eigenbetrieb für Instandhaltung und Neubau gegründet. Es wurden dort Bauhandwerker aus ziemlich allen Bauberufen beschäftigt. Das Büro und die Werkstätten befanden sich auf dem ehemaligen Gelände der Ulanen in der Waldstraße / Ecke Wald-pforte. Man hatte auch damit begonnen die Gartenstadt mit elektrischem Strom zu versorgen. Abgerechnet wurde zunächst über Sammelzähler, doch erwies sich die Umlage als sehr problematisch, so dass trotz der hohen Kosten bald Einzelzähler installiert werden mußten.
 
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