Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
K2, 12-13 - 68159 Mannheim - (0621) 18005-0 - info@gartenstadt-genossenschaft.de
Aufgrund der anhaltenden Pandemie-Situation bleibt unsere Geschäftsstelle bis auf weiteres geschlossen! Alle Abteilungen der Genossenschaft sind telefonisch und/oder per E-Mail erreichbar. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer telefonischen Terminvereinbarung.

Die zentrale Information der Genossenschaft erreichen Sie unter:
Tel.: 0621 / 18005 - 0
E-Mail: info@gartenstadt-genossenschaft.de

Um das Risiko für Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten, bitten wir Sie von diesen Kontaktmöglichkeiten sowie von der Möglichkeit einer telefonischen Terminvereinbarung Gebrauch zu machen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Seiten durchsuchen...
 
 

Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 30.11.2021 12:12 Uhr

  • Wohnungen
    • Herzogenried:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, Loggia, Aufzug, Tiefgarage, 4. Ebene, 60.68m2
      mehr Infos...
    • Herzogenried:
      3 Zimmer, Küche, Bad, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 6. Ebene, 81.15m2
      mehr Infos...
    • Herzogenried:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Aufzug, Tiefgarage, 5. Ebene, 85.8m2
      mehr Infos...
    • Käfertal:
      4 Zimmer, Küche, Bad, Dusche, Loggia, Stellplatz, 2.OG links, 115.94m2
      mehr Infos...
    • Ladenburg:
      3 Zimmer, Küche, Dusche, Stellplatz, 3.OG rechts, 65.26m2
      mehr Infos...
    • Neckarstadt:
      1 Zimmer, Küche, Dusche, 4.OG mitte, 43.38m2
      mehr Infos...
    • Neckarstadt:
      1 Zimmer, Küche, Bad, 1.OG, 44.59m2
      mehr Infos...
    • Neckarstadt:
      2 Zimmer, Küche, Bad, EG links, 55.13m2
      mehr Infos...
    • Neckarstadt:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, 2.OG rechts, 63.71m2
      mehr Infos...
    • Niederfeld:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, Loggia, Aufzug, Tiefgarage, 3.OG rechts, 69.17m2
      mehr Infos...
    • Niederfeld:
      2 Zimmer, Küche, Bad, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 2.OG rechts, 73.16m2
      mehr Infos...
    • Niederfeld:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Dusche, 1 Galerie, Balkon, Aufzug, DG, 147.49m2
      mehr Infos...
    • Schwetzingerstadt:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, Loggia, Aufzug, Tiefgarage, 2.OG, 63.77m2
      mehr Infos...
    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, 1.OG rechts, 71.71m2
      mehr Infos...
    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Stellplatz, 3.OG rechts, 72.77m2
      mehr Infos...
    • Vogelstang:
      3 Zimmer, Küche, Dusche, Loggia, 3.OG links, 77.51m2
      mehr Infos...
    • Waldhof-Ost:
      3 Zimmer, Küche, Bad, sep.WC, Loggia, Tiefgarage, 3.OG rechts, 84.82m2
      mehr Infos...

Die ausführlichen Wohnungsangebote finden Sie hier.

Aktuelle Zinsen

Wir können Ihnen aktuell eine Verzinsung von bis zu 0.01% bieten!
Weitere Infos...

Nächster Termin

Momentan gibt es keine Termine.

Alle Termine finden Sie hier.

Teilen Sie uns Ihren Termin mit!

Ausgabe 03/ 2000

WALTER PAHL: 90 Jahre Gartenstadt-Genossenschaft
- III. Inflation -Weltwirtschaftskrise und ihre Folgen

Der I. Weltkrieg hat Millionen von Menschen das Leben gekostet. Er war zudem mit einer außerordentlich hohen Staatsverschuldung bezahlt worden, die im Falle eines erhofften Sieges durch die von den sogenannten Feindmächten zu entrichtenden Kriegsent-schädigungen zurückbezahlt werden sollten. Aber es kam umgekehrt. Zu den hohen Staatsschulden kamen erhebliche Reparationen hinzu und noch so große Steuererhöhungen konnten dies alles nicht ausgleichen. Rapide Preissteigerungen waren die spürbare Folge, die besonders die Lohnabhängigen betrafen. Schon 1921 betrug die Preissteigerung bei den Grundnahrungsmit-teln gegenüber den Preisen von 1918 rund 65%. Als die Inflation 1923 ihren Höhepunkt erreichte, war die Mark, die 1914 einer Goldmark entsprach, 1000 Milliarden Papiermark “wert”. Die deutsche Währung war endgültig zusammengebrochen und nicht mehr funktionsfähig. Sie wurde durch eine neue Währung, die Rentenmark, ersetzt. Eine Rentenmark entsprach 4,20 US Dollar und wurde seinerzeit gegen 1 Billion (!) Papiermark eingetauscht.
 
Zurück zur Genossenschaft. Erstmals wurden 1920 ein hauptamtlicher Geschäftsführer, Johann Kattermann, und zwei Hilfskräfte eingestellt, um die bisher ehrenamtlich geleisteten Arbeiten zu übernehmen. Die in der Gartenstadt im Bau befindlichen 187 Einfamilienhäu-ser bereiteten indessen der Verwaltung große Sorgen. Die veranschlagten Baukosten wurden mit 800 % überschritten. Es fehlte auch an Ziegeln, die einfach nicht zu beschaffen waren. Deshalb wurde auf Astbestschiefer zurückgegriffen, der allerdings einige Jahre später durch Biberschwänze ersetzt werden mußte. 1920 wurde ein Eigenbetrieb für Instandhaltung und Neubau gegründet. Es wurden dort Bauhandwerker aus ziemlich allen Bauberufen beschäftigt. Das Büro und die Werkstätten befanden sich auf dem ehemaligen Gelände der Ulanen in der Waldstraße / Ecke Wald-pforte. Man hatte auch damit begonnen die Gartenstadt mit elektrischem Strom zu versorgen. Abgerechnet wurde zunächst über Sammelzähler, doch erwies sich die Umlage als sehr problematisch, so dass trotz der hohen Kosten bald Einzelzähler installiert werden mußten.
 
weiter...