Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 21.9.2020 13:01 Uhr

  • Wohnungen
    • Herzogenried:
      3 Zimmer, Küche, Bad, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 4. Ebene, 81.11m2
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    • Käfertal:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Stellplatz, 3.OG rechts, 83m2
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    • Ladenburg:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, sep.WC, Balkon, Aufzug, 3.OG, 62.78m2
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    • Niederfeld:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Dusche, 1 Galerie, Balkon, Aufzug, DG, 147.49m2
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    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Tiefgarage, 2.OG rechts, 71.68m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, 1.OG rechts, 74.34m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, sep.WC, 1 Galerie, Loggia, Tiefgarage, 3.OG mitte, 78.95m2
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Die ausführlichen Wohnungsangebote finden Sie hier.

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Ausgabe 04/ 2000

WALTER PAHL: 90 Jahre Gartenstadt-Genossenschaft
- IV. Hitler und der Zweite Weltkrieg

Auch zu Beginn der 30er Jahre war an eine Wiederaufnahme der Bautätigkeit nicht zu denken. Es wird vielmehr berichtet, dass die hohen Baukosten der Jahre 1925 - 1927, die entsprechend hohe Mieten ergaben, bei der schlechten wirtschaftlichen Gesamtlage zu erheblichen Schwierigkeiten führten. Die Baukosten waren infolge der Rezession stark zurückgegangen, so dass die in schwierige Situationen gekommenen Mieter in billigere Neubauwohnungen abwanderten. Auch die Zahl der Mitglieder ging von im Jahr 1930 gemeldeten 2020 Mitgliedern unerwartet auf 1357 im Jahre 1933 zurück. Mietausfälle und Mietrückstände waren unvermeidlich. Erst auf Grund einer Notverordnung gesenkte Zinsbelastungen ermöglichten Mietsenkungen von 6 bis 20 %. Die Dividende wurde auf 3 % ermäßigt. Man war sogar gezwungen, ein Einfamilienhaus zu veräußern, um über die Runden zu kommen.
Die Arbeitslosenzahl war auf rund 4 Mio. gestiegen. Als Mitte 1931 die angesehene Darmstädter- und Nationalbank ihre Zahlungen einstellte, löste sie eine Ketten- reaktion aus. Ein Sturm auf die Banken brach los. Auch bei der Genossenschaft wurden in erhöhtem Masse die Spargelder abgezogen. Die Arbeitslosenzahlen wuchsen unaufhörlich und erreichten im Februar 1932 mit 6.127.000 einen neuen Höchststand. Das trieb der NSDAP weitere Anhänger in die Arme.
Hitler (früher Österreicher, dann staatenlos) wurde deutscher Staatsangehöriger, damit er gegen Hindenburg als Kandidat für die Reichspräsidentschaft antreten konnte. Die Wahl im März brachte keine eindeutige Entscheidung. Hindenburg verfehlte die erforderliche absolute Mehrheit, bei einer Wahlbeteiligung von 85 % nur um 170 000 Stimmen.
Hitler bekam 30,1 %. Im zweiten Wahlgang erreichte Hindenburg mit 53 % zwar die absolute Mehrheit, aber auch Hitler verbesserte sein Ergebnis auf 36,8 %. Das Verhängnis nahm seinen weiteren Verlauf.
 
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