Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 23.9.2020 08:08 Uhr

  • Wohnungen
    • Gartenstadt:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, Terrasse, Aufzug, Tiefgarage, EG rechts, 66.99m2
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    • Herzogenried:
      3 Zimmer, Küche, Bad, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 4. Ebene, 81.11m2
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    • Käfertal:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Stellplatz, 3.OG rechts, 83m2
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    • Niederfeld:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Dusche, 1 Galerie, Balkon, Aufzug, DG, 147.49m2
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    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Stellplatz, 3.OG rechts, 72.77m2
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    • Vogelstang:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Garage, 3.OG links, 77.84m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Tiefgarage, 3.OG rechts, 62.91m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, 1.OG rechts, 74.34m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, sep.WC, 1 Galerie, Loggia, Tiefgarage, 3.OG mitte, 78.95m2
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Ausgabe 04/ 2000

Bericht des Vorstands

I. ZUR ALLGEMEINEN LAGE
 
Mit der reibungslosen Einführung des Euro zum Jahresbeginn 1999 in 11 Ländern der Europäischen Union ist ein völlig neues wirtschaftspolitisches Umfeld entstanden. Für die europäische Wirtschaft ist das Wechselkursrisiko weggefallen. Der Wettbewerb auf den Güter- und Arbeitsmärkten wurde intensiver. Die mit dem Euro verbundene Transparenz brachte die strukturelle Schwäche in Europa noch klarer ans Licht. Nach einem starken Start ist der Außenwert des Euro im Lauf des Jahres auch deswegen immer mehr abgebröckelt, um im Dezember kurzfristig sogar unter einen Dollar zu fallen. Ein wichtiger Grund dafür ist aber vor allem die ungebrochene Stärke der US-Wirtschaft. Nach Auffassung der Experten ist jedoch ein Kursverhältnis von 1:1 zum Dollar nicht negativ. Die Bundesbank bescheinigt dem Euro “ein hohes Maß an innerer Stabilität”. Er habe sich innerhalb der Gemeinschaft bestens bewährt. Angesichts einer anziehenden Konjunktur erwartet man im Jahr 2000 eine Erholung des Kurses der Gemeinschaftswährung.
 
 
 
Der Wohnungsbau zeigte sich dagegen stagnierend ohne Aussicht auf Besserung im laufenden Jahr. Zwar wurden in Westdeutschland 9 % mehr Ein- und Zwei-familienhäuser errichtet als noch 1998, für Deutsch-land insgesamt wird aber 1999 lediglich eine Fertigstellung von 462.000 Wohnungen (- 8 % im Ver-gleich zum Vorjahr) erwartet.
 
Die Inflationsrate war im Berichtsjahr die niedrigste seit 1991. Im Jahresdurchschnitt stiegen die Verbraucher-preise lediglich um 0,6 % (Vorjahr 1 %) trotz erheblich gestiegener Rohölpreise. Allerdings beschleunigte sich der Preisauftrieb seit Mitte des Jahres. Diese Tendenz setzte sich auch über den Dezember 1999 fort.
 
Nach Hochrechnung des ifs Instituts für Städtebau haben sich die (Nettokalt-) Mieten in Deutschland lediglich noch um 0,1 %, die Wohnnebenkosten dagegen um 1,8 % erhöht. Für den Anstieg der Nebenkosten waren die Gebühren für Müllabfuhr (+ 2,5 %) sowie für Frischwasser (+ 1,8 %) und für die Abwasserbesei-tigung (+ 1,4 %) wesentlich. Fast jede vierte Mark der Wohnkosten wird für die Nebenkosten aufgebracht.
 
Erstmals seit 1984 mußten die Gewinne aus Vermögen und Unternehmenstätigkeit einen Rückgang um 0,4 % verzeichnen. Die Arbeitnehmerentgelte erhöhten sich dagegen um 2,1 % auf 2.443 Milliarden DM oder 29.800.— DM pro Einwohner. Der Anstieg war aber geringer als bei den Konsumausgaben, die um 2,8 % höher waren als 1998.
Mußte sich Deutschland mit einem unterdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum innerhalb der Europäischen Union zufrieden geben, so war dies auch bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze der Fall. Konnten andere Staaten wie Irland (+ 31,4%) oder die Niederlande (+ 10,8 %) bis hin zu Portugal (+ 0,5 %) seit 1992 neue Arbeitsplätze schaffen, so sank die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland im gleichen Zeitraum um 6,9 %. Nach Einschätzung der EU-Kommission könnten bei anziehender Konjunktur in den EU-Ländern 5,5 Mio. Arbeitsplätze bis 2001 entstehen, in großem Umfang aber nur außerhalb Deutschlands.
 
Im Verlauf des Jahres ging die Zahl der Erwerbslosen in Deutschland auf 4,1 Mio. zurück. Im Dezember betrug die Arbeitslosenquote in der Bundesrepublik 10,3 % (Vorjahr 10,9%). In Baden-Württemberg waren durchschnittlich 325.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 27.000 weniger als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote betrug im Dezember 1999 landesweit 6,2 % (Vorjahr 6,9 %).
 
Im Arbeitsamtsbereich Mannheim (Hauptamt Mannheim) suchten im Dezember 1999 17.229 Personen Arbeit. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 10,5 % (Vorjahr 11,2%). Nach einer Veröffentlichung des Statistischen Landesamtes sank der Anteil der Arbeitsplätze innerhalb der vergangenen 25 Jahre im produzierenden Ge-werbe in Mannheim von 55 % auf 39 %, die Zahl der Arbeitsplätze insgesamt um 14,2 %.
 
Erfreulicher sind die Vergleichszahlen zur Entwicklung der Arbeits- und Lebensverhältnisse in Baden-Württemberg in den vergangenen 100 Jahren. In dieser Zeit hat sich der Südwesten vom Armenhaus zu einer wirtschaftlichen und technologischen Kernregion Europas entwickelt. Damit einhergehend vervielfachte sich die Kaufkraft. Während 1901 ein “kräftiger” Arbeiter für ein Kilogramm Weißbrot mit einem Preis von 28 Pfennig rund eine Stunde arbeiten mußte, kann sich ein Arbeiter heute durchschnittlich nach 8 Minuten beruflicher Tätigkeit für 3,91 DM ein Mischbrot kaufen. Der durchschnittliche Stundenlohn eines Arbeiters lag im Jahr 1900 bei 30 Pfennig, 1950 bei 1,24 DM und 1999 bei 29.— DM. Die Bevölkerungszahl stieg in diesem Zeitraum um mehr als das Dreifache. Lebten im Bereich des Landes im Jahr 1900 ca. 3 Mio. Menschen, sind es heute rund 10,4 Mio. Besonders schnell wuchsen zu Beginn des Jahrhunderts die Ballungszentren. So nahm die Bevölkerungszahl in Mannheim zwischen 1895 und 1900 von 105.000 auf mehr als 140.000 zu. Heute leben in Mannheim ca. 320.000 Menschen, wobei lt. den Statistikern bis zum Jahr 2010 mit einem Bevölkerungsrückgang von 3,6 % gerechnet werden muß. Aber auch die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich geändert. Anfang des Jahrhunderts zogen fast 50 % der geschlossenen Ehen 4 und mehr Kinder groß. Von Mitte der 70er an Jahre gab es unter den Familien nur noch 5 % mit 4 und mehr Kindern. Der Anteil kinderloser Ehen stieg im gleichen Zeitraum von 9 auf 18 %. Anfang des neuen Jahrtausends wird es in Baden-Württemberg mehr alte als junge Menschen geben. Die Gruppe der über 60-jährigen wird die der jungen Erwachsenen unter 20 Jahren überflügeln.
 
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