Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 20.6.2024 17:05 Uhr

  • Wohnungen
    • Herzogenried:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 8. Ebene, 53.31m2
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    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, 3.OG rechts, 71.82m2
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Nächster Termin

Donnerstag, 27.6.2024: Vertreterversammlung

Die jaehrliche Vertreterversammlung findet um 18:00 Uhr im "Juedischen Gemeindezentrum", Rabbiner-Gruenewald-Platz (F3), 68159 Mannheim statt.

Alle Termine finden Sie hier.

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Ausgabe 05/ 2000

WALTER PAHL: 90 Jahre Gartenstadt-Genossenschaft
- V. Wiederaufbau, Währungsreform, erste Neubaumaßnahmen

Im Geschäftsbericht für 1944 heißt es angesichts der großen Zerstörungen: "Das Wohnungselend wurde immer größer, obwohl Behelfsheime aus Holz in großer Zahl erstellt wurden... Selbsthilfe und Gemeinschaftshilfe sind die unumstößlichen Faktoren der kommenden Entwicklung im Wohnungswesen. Da aber auch in dieser Hinsicht durch den noch längere Zeit anhaltenden Materialmangel unüberwindliche Schwierigkeiten bestehen, ist es notwendig, dass jede Familie nicht mehr Wohnraum in Anspruch nimmt, als sie unbedingt benötigt... Der vorhandene Wohnraum kann nur für Küche und Schlafraum Verwendung finden." Das kennzeichnete die damalige Situation treffend.
 
Die Instandsetzung der beschädigten und der Wiederaufbau der zerstörten Wohnungen ging nach der bedingungslosen Kapitulation, den Umständen entsprechend, sehr langsam voran. Nicht nur an Material sondern auch an Arbeitskräften mangelte es. Meist gingen die Arbeiter einer Beschäftigung nach, bei der es etwas zu essen oder zu tauschen gab. Die Genossenschaft stellte daher einen kleinen Bautrupp zusammen, um damit wenigstens ein wenig die Selbsthilfe der Mitglieder zu unterstützen. Man war schließlich um jeden Raum froh, der wieder benutzbar wurde. Um so schmerzlicher war es, als die amerikanischen Truppen in der Gartenstadt einen Teil der erhalten gebliebenen Häuser besetzten. Dass dabei weitere Schäden auftraten, war nicht anders zu erwarten.
 
Wie eine Erlösung aus tiefster Not kam der Verwaltung deshalb die Währungsumstellung am 20.6.1948 vor, denn nun war fast alles wieder zu haben. Außerdem war es ein großes Glück, dass uns OB Dr. Cahn - Garnier 5 Mio. RM zu Zwecken des Wiederaufbaus zur Verfügung gestellt hatte, die auf die neue Währung umgestellt, DM 325.000.ä ergaben. Damit konnte man enorm viel anfangen. Material und Handwerker wurden uns wieder angeboten.
 
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