Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 23.9.2020 08:08 Uhr

  • Wohnungen
    • Gartenstadt:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, Terrasse, Aufzug, Tiefgarage, EG rechts, 66.99m2
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    • Herzogenried:
      3 Zimmer, Küche, Bad, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 4. Ebene, 81.11m2
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    • Käfertal:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Stellplatz, 3.OG rechts, 83m2
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    • Niederfeld:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Dusche, 1 Galerie, Balkon, Aufzug, DG, 147.49m2
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    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Stellplatz, 3.OG rechts, 72.77m2
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    • Vogelstang:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Garage, 3.OG links, 77.84m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Tiefgarage, 3.OG rechts, 62.91m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, 1.OG rechts, 74.34m2
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    • Waldhof-Ost:
      2 Zimmer, Küche, Bad, sep.WC, 1 Galerie, Loggia, Tiefgarage, 3.OG mitte, 78.95m2
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Ausgabe 06/ 2000

Die Biomülltonne

Alle Jahre wieder: Mit steigenden Temperaturen vermehren sich nicht nur die Keime in der Luft, sondern auch die Meldungen über die Gefahren aus der Biomülltonne. Diese Meldungen berichten von Millionen von Pilzsporen pro Kubikmeter Luft in den Biotonnen, von Gefahren für Allergiker bis hin zu medizinischen Katastrophen, die von der Tonne ausgehen.
Doch Untersuchungen haben bewiesen, dass es durch die verstärkte Abfalltrennung zu keiner Veränderung der in der Gesamtmenge der emittierten Mikroorganismen kommt. Das bedeutet, dass wenn Biomüll getrennt in einer Tonne oder wie früher gemeinsam mit dem Restmüll gesammelt wird, es hinsichtlich des Aufkommens von Mikroorganismen keinen Unterschied macht. In beiden Fällen wird das verrottende Material mit Pilzen und Keimen in gleicher Menge besiedelt. Die Trennung des Müll bringt jedoch einen Unterschied im Gebührenaufkommen.
In diesem Zusammenhang weist das baden-württembergische Umweltministerium darauf hin, dass der Gehalt an Pilzsporen in der Luft, die beim Öffnen und Befüllen von Biotonnen frei werden, in einem Bereich liegt, der auch in anderen menschlichen Lebensräumen in und außerhalb von Häusern nachgewiesen wird. Schimmelpilze gebe es überall, sie seien kein spezifisches Problem der Kompostierung. Allerdings ist es sinnvoll, das Gefäß für Bioabfall im Haus nicht über mehrere Tage hinweg zu füllen, sondern täglich zu leeren. Sonst könnten sich in der Wohnung die Mikroorganismen explosionsartig vermehren.
Daher sollte man lieber den Weg täglich auf sich nehmen und den Biomüll aus der Wohnung schaffen. Außerdem sollte eine dicke Lage saugfähiges Papier (z.B. Tageszeitung) zuerst in die Biotonne. Auch feuchte Küchenabfälle sollten in Papier eingewickelt werden. Keinesfalls dürfen Plastiktüten in den zukünftigen Kompost. Auch sollten die Bioabfälle nicht zusammengepresst werden, da der Luftabschluss den Fäulnisprozess und damit die Geruchsentwicklung begünstigt. Empfehlenswert ist ab und zu auch eine „kalte Dusche“ der Tonne. Wer sich nicht selbst die Mühe machen will, kann dies auch einer Firma übertragen.
 
Keinesfalls in die Biotonne sollte Kehrricht, auch wenn beim Hofkehren zwischen den Steinchen viele Blätter zu finden sind. Der Kehrricht ist deshalb so verpönt, weil er bei der Kompostierung für eine kräftige Schwermetallbelastung sorgen kann. Deshalb sollte er grundsätzlich in der Restmülltonne landen.