Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 12.6.2024 13:01 Uhr

  • Wohnungen
    • Almenhof:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, EG links, 77.76m2
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    • Herzogenried:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 8. Ebene, 53.31m2
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    • Neckarstadt:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, 2.OG rechts, 74.28m2
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    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, 3.OG rechts, 71.82m2
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Nächster Termin

Donnerstag, 27.6.2024: Vertreterversammlung

Die jaehrliche Vertreterversammlung findet um 18:00 Uhr im "Juedischen Gemeindezentrum", Rabbiner-Gruenewald-Platz (F3), 68159 Mannheim statt.

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Ausgabe 02/ 2001

Richtiges Heizen und Lüften verhindert Feuchtigkeit in der Wohnung

Nasse Zimmerdecken! Schimmelbildungen im Fensterbereich, in Zimmerecken und hinter den Schlafzimmermöbeln, ja sogar auf dem Fußboden! Und das meist in Küche, Bad und Schlafzimmer. Ausgerechnet in der nassen und kalten Jahreszeit!
„Da ist doch sicher die Außenwand des Hauses undicht! Oder kommt die Feuchtigkeit aus der darüberliegenden Wohnung? Da muß aber die Genossenschaft sofort was tun!“
So denkt Frau Müller, ruft die Gartenstadt-Genossenschaft an und schimpft über die Feuchtigkeit in ihrer Wohnung und über die Schimmelbildung hinter dem großen Schrank in ihrem Schlafzimmer. Der zuständige Bauleiter, Herr Schurr, ist sofort zur Stelle und die Überprüfung ergibt – für Frau Müller ganz unverständlich -, dass ihr unregelmäßiges Heizen und zu geringes oder falsches Lüften zu dieser Feuchtigkeits- und Schimmelbildung geführt haben. Frau Müller ist irritiert und sagt: „Ich heize und lüfte nicht anders als früher, als ich noch keine Kunststoff-Fenster und noch keine Zentralheizung hatte und Feuchtigkeit und Schimmelbildung gab es in meiner Wohnung nie! Deshalb kann diese Feuchtigkeit nur von außen kommen!“
 
Diese Feststellung und Behauptung treffen einige Mitglieder/Mieter, doch die Tatsachen belegen es anders: FRÜHER hatten unsere Wohnungen Holzfenster ohne Isolierverglasung, Holzfußböden in den ofenbeheizten Räumen und die Zimmerwände waren mit saugfähigen Tapeten beklebt, die somit Innenfeuchtigkeit aufnahmen und durchließen. Die Einrichtung bestand größtenteils aus Holz und ließ große Wandflächen frei. Gardinen, Polstersachen und Bettzeug sowie Kleidungsstücke bestanden aus Naturfasern, die sich zur Innenfeuchtigkeit der Wohnung (Kondensatabladung) anders verhalten als Kunstfasern. Außerdem war ja fast ständig jemand in der Wohnung, um in der kalten Jahreszeit das Feuer in den Öfen zu schüren.
HEUTE ist alles technisch modern und bequem zu handhaben. Wir wohnen zentralbeheizt in Häusern mit dichten isolierverglasten Fenstern. Die Fußböden bestehen zum Teil aus Kunststoff und die Zimmerwände sind waschfest gestrichen oder mit dauerhaft beschichteten Tapeten versehen, die keine Feuchtigkeit durchlassen. Umfangreiche Schrankelemente verdecken einen Großteil der Wandflächen. Die Oberflächen unserer Möbel sind mit Polyester kratzfest aber auch wasserdicht überzogen. Polstermöbel, Gardinen, Spannteppiche, ja sogar zum Teil das Bettzeug sind heute Textilien, die oft ganz oder teilweise aus Kunstfasern bestehen. In der Regel sind heute beide Ehegatten berufstätig und somit ist die Wohnung während der Dauer der Arbeitszeit nicht bewohnt. Da die Beheizung der Wohnung heute wesentlich teurer ist als früher, wird dann oft tagsüber die Zentralheizung ganz ausgeschaltet.
 
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