Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 18.8.2022 11:11 Uhr

  • Wohnungen
    • Herzogenried:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, Loggia, Aufzug, Tiefgarage, 10. Ebene, 64.09m2
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    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, (Tief)garage/Stellplatz, 3.OG links, 72.56m2
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    • Vogelstang:
      2 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, Stellplatz, 2.OG links, 72.6m2
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Die ausführlichen Wohnungsangebote finden Sie hier.

Aktuelle Zinsen

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Nächster Termin

Samstag, 24.12.2022: Frohe Feiertage!

Zwischen den Jahren (24.12.2022 bis einschl. 01.01.2023) bleibt die Geschäftsstelle in K 2, 12-13 geschlossen.
Wir wünschen Ihnen frohe Feiertage!

Alle Termine finden Sie hier.

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Ausgabe 12/ 2005

Neues Projekt der DESWOS

Stellen Sie sich vor…
… Sie haben ein, zwei oder mehrere Kinder.
… Sie müssen sich um den Lebensunterhalt und die Ausbildung Ihrer Kinder alleine kümmern: Sie sind allein erziehend.

Dann wären Sie zweifellos in einer sehr schwierigen Situation, egal ob Vater oder Mutter. Durch finanzielle Zuschüsse ließe sich Ihr Lebensunterhalt in Deutschland teilweise finanziell bewältigen.

Nicht aber so in Tansania, Afrika. Allein erziehende Väter gibt es selten, denn erstens kümmern sich die wenigsten Väter nach einer Trennung um die Kinder und zweitens bleiben Männer in Afrika nicht lange allein. Nach dem Tod der Ehefrau beispielsweise ist es normal, dass der Mann sich schon bald eine zweite Ehefrau nimmt, die seine Kinder wie ihre eigenen aufzieht. Eine afrikanische Frau aber, die ihren Ehemann durch Tod verliert oder von ihm verlassen worden ist – wie in Afrika häufig der Fall – steht wirklich alleine da. Ihre gesellschaftliche Stellung ist angeschlagen, denn häufig gibt man der Frau die Schuld für das Verschwinden ihres Mannes. In der Anonymität der Stadt enden diese Frauen und ihre Kinder meistens in Elendsvierteln.

Doro Solomon Kitundu ist eine dieser Frauen. Sie ist 35 Jahre alt. Nur sieben Jahre - wie in Tansania üblich - ging sie zur Grundschule. Mit 32 Jahren folgte sie dem Vater ihres heute zweijährigen Sohnes Adrian in die Stadt Arusha. Der Vater hat sie nach der Geburt sitzen gelassen und kümmert sich nicht um Adrian, schickt auch kein Geld. Der Weg zurück zur Familie ist Doro verwehrt, weil sie mit der Heirat zur Familie des Mannes gehört und für sein Verschwinden verantwortlich gemacht wird. Seitdem muss sie sich und ihren Sohn alleine durchbringen. Doros Trumpf: Sie kann lesen und schreiben, spricht ein wenig Englisch und kann am Computer arbeiten. So verdient sie etwas Geld als Sekretärin, lebt aber trotzdem weit unterhalb der Armutsgrenze. Doro und der kleine Adrian leben in einem 10 qm großen Zimmer. Dafür muss sie eine viel zu hohe Miete zahlen und der Mietvertrag ist jederzeit kündbar. Pro Etage gibt es nur eine Waschzelle und eine einzige Latrine, die sie gleich mit mehreren Wohnparteien teilen müssen. Beide leiden sehr unter den katastrophalen sanitären Bedingungen. In ihrer Verzweiflung hat sich Doro der Selbsthilfegruppe Kibati angeschlossen. Die Kibati-Gruppe besteht aus allein erziehenden Frauen, die sich gegenseitig helfen, Kinder aufzuziehen, den Alltag zu bewältigen und trotzdem arbeiten zu gehen, um überhaupt die hohen Mieten zahlen zu können.

Diesen Frauen und ihren Kindern hilft die DESWOS gemeinsam mit ihrem Projektpartner vor Ort, der Diözese Arusha der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania. Ein genossenschaftlich organisiertes Wohnumfeld ist das Kernstück dieses Projektes in Arusha. Der Partner baut mit den Frauen gemeinsam 50 kleine Häuser und Toiletten. Es entstehen Gemeinschaftsräume mit Spielmöglichkeiten für die Kinder. Die Frauen nehmen an Fortbildungskursen teil und lernen wichtige Zusammenhänge über Ernährung, Gesundheit und Hygiene. In ihren Gärten werden sie Gemüse zur Selbstversorgung anbauen. Das wird helfen, die Haushaltskasse zu entlasten.

Selbsthilfe – darauf sind die Frauen von jeher angewiesen. Die DESWOS und die Diözese Arusha unterstützt sie, denn der Hausbau ist nicht alleine zu bewältigen. Die Häuser und Grundstücke gehen in ihr Eigentum über, wenn sie ihren Kostenanteil für das Material zurückgezahlt haben. Das ist selten, denn Frauen in Tansania haben traditionell keinen Besitz. Doro ist deshalb sehr stolz und freut sich sehr auf ihr eigenes Zuhause.
Statt der Miete zahlt sie dann monatlich einen festen Betrag, nicht an einen Vermieter, sondern in einen revolvierenden Fonds.
Der Fonds gehört der Kibati-Gruppe und ermöglicht, dass jährlich zwei weitere allein erziehende Frauen mit ihren Kindern ein menschenwürdiges Dach über dem Kopf bekommen.

Für Frauen wie Doro braucht die DESWOS Ihre Unterstützung!

Das Material für ein ganzes Haus mit 30 qm Wohnfläche kostet 1.980 EUR. Für die Gemeinschaftseinrichtungen pro Person benötigen wir rund 65 EUR und für die Fortbildungskurse pro Familie 24 EUR.

Bitte verhelfen Sie den allein erziehenden Frauen und ihren Kindern in Arusha zu einem menschenwürdigen Leben in einem sicheren und gemeinschaftlichen Wohnumfeld! Bitte spenden Sie. Herzlichen Dank!

Spendenkonto:
DESWOS
Konto 660 22 21,
Sparkasse Köln Bonn,
BLZ 370 501 98
Kennwort: MZ - Arusha