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Ausgabe 10/ 2006

Abwarten und Tee trinken

Wenn die Erkältung einen einmal erwischt hat, können natürliche Heilmittel die Beschwerden lindern. Doch Geduld ist unerlässlich.


Das Thermometer zeigt minus zwei Grad, am Abend hat es geregnet, am Morgen ist es neblig-trüb: Die kalte Jahreszeit ist da. Grippeviren haben jetzt Hochsaison. Denn Kälte drosselt im Körper die Durchblutung der Nasen- und der Rachenschleimhaut. Gerade sie aber sind die erste Barriere gegen Krankheitserreger. Je schlechter sie durchblutet sind, desto geringer ist ihre Widerstandskraft. Die trockene Heizungsluft schwächt sie zusätzlich.

Auslöser für eine Erkältungsattacke können rund 200 verschiedene Virusarten sein. Sie werden beim Niesen, Husten oder durch Körperkontakt übertragen. Schnupfen, Hals- und Kopfschmerzen sind die lästigen Folgen. Manchmal kommen auch noch Husten und leichtes Fieber dazu.


Tee aus Kräutern oder Blüten

Besonders schonend lassen sich Erkältungsbeschwerden mit natürlichen Heilmitteln lindern, etwa durch Kopfdampfbäder oder Teeaufgüsse. Auch Salben mit ätherischen Ölen und Wickel helfen. Wirksame Erkältungstees können dabei aus einer Vielzahl von Blüten oder Kräutern gewonnen werden - etwa aus Holunder- oder Lindenblüten, aus Salbei oder Thymian, aber auch aus Anis oder Fenchel. Stündlich getrunken, sorgen sie dafür, dass der Schleim in Nase und Rachen gelöst wird. So wirken etwa Hustentees aus Thymian oder Salbei entzündungshemmend. Tees aus Anis, Fenchel oder Efeu sind eher als Krampf- und Schleimlöser geeignet.

Bei Schnupfen ist es wichtig, die entzündete Schleimhaut feucht zu halten. Das gelingt, wenn etwa die Nase mehrmals täglich mit Salzwasser gespült wird. Zwar mag dies unangenehm sein, doch es wirkt sehr effektiv. Das Salzwasser lässt sich leicht aus einem Teelöffel Salz und einem halben Liter lauwarmen Wassers herstellen. Salzwasser-Nasensprays und -tropfen sind sogar schon für Babys geeignet. Vorsicht ist dagegen bei Sprays geboten, die abschwellende Wirkung versprechen. Sie sollten höchstens zwei bis drei Tage lang eingesetzt werden, da sonst die Nasenschleimhaut dauerhaft geschädigt wird. Wer kein Fieber hat, kann auch mit einem Kopfdampfbad für ein wenig Erleichterung sorgen. „Ein Kamillen- oder Thymiandampfbad ist nicht nur wohltuend, sondern lockt durch die gesteigerte Durchblutung auch vermehrt Immunzellen an", erklärt Hans-Wolf Baenkler, Professor für Immunologie an der Universitätsklinik Erlangen. Darüber hinaus wirkt das Inhalieren auch Schleim lösend.


Fieber nicht gleich senken

Für ein Kopfdampfbad mit Kräuterzusatz sollte man zwei Esslöffel Kräuter mit drei Litern Wasser aufkochen, dies dann zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und abwechselnd mindestens acht Minuten durch Mund und Nase einatmen.

Bei einem entzündeten Hals lindert Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser und ungesüßtem Salbei-, Kamillen- oder Ringelblumentee die Schmerzen. Wer es gar nicht mehr aushält, kann ab und zu Eiswürfel lutschen oder einen Halswickel umlegen. Auf die Brust gelegt, wirkt solch ein Wickel auch gut gegen Husten. Er löst den Schleim in den Bronchien.

Fieber sollte man nicht von vornherein senken. Es ist eine Waffe des Körpers gegen Virusinfektionen. „Bei Fieber unter 38 Grad Celsius ist es besser, einen halben Liter zusätzlich je Fiebergrad zu trinken", empfiehlt der Immunologe Baenkler. Erst bei höherem Fieber ist es ratsam, mit Wadenwickeln nachzuhelfen: dazu zwei nasse, handwarme Küchenhandtücher um die Waden legen und beide in trockene Handtücher wickeln. Das Prozedere sollte zwei Stunden lang alle 15 Minuten wiederholt werden. Leidet man allerdings noch an anderen Krankheiten, etwa des Herz-Kreislauf-Systems, können auch fiebersenkende Medikamente nötig sein, um den Organismus nicht zu stark zu belasten.

Sind die Beschwerden stärker, zum Beispiel mit urplötzlich einsetzendem hohen Fieber über 38,5 Grad, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Denn dann kann es sich auch um eine echte Grippe handeln. Im Unterschied zur Erkältung, die ein grippaler Infekt ist, wirkt sich die Grippe wesentlich dramatischer aus. Die beste Therapie gegen die gewöhnliche Erkältung ist aber die Vorsorge. Ein von Grund auf gesunder Organismus kann sich am besten gegen Eindringlinge wehren. Ansonsten hilft nur: abwarten - und Tee trinken.


Gar nicht erst krank werden

Viel Bewegung an der frischen Luft, auch bei schlechtem Wetter, stärkt die Abwehrkräfte. Die frische Luft sorgt dafür, dass die für die Virenabwehr wichtigen Schleimhäute feucht bleiben. Die Devise muss dabei lauten: sich regelmäßig bewegen, aber nicht überfordern. Wechselfußbäder und Wechselduschen empfehlen sich ebenfalls vorsorglich zur Stärkung des Organismus. Auch der Gang in die Sauna erfüllt diesen Zweck.

Gesunde Ernährung mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und wenig Fett beugt ebenfalls Erkältungen vor. Ingwer-, Holunder- und Lindenblütentee unterstützen das Immunsystem zusätzlich. Besonders wichtig ist es, ausreichend zu trinken, mindestens zwei Liter täglich - auch im Winter.