Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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      2 Zimmer, Küche, Bad, 2 Loggien, Tiefgarage, 3.OG rechts, 66.33m2
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Ausgabe 08/ 2004

Vertreterversammlung 2004






Am 29. Juni 2004 fand die diesjährige Vertreterversammlung statt. Traditionell wurde eine 4%-ige Gewinnausschüttung beschlossen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2003 wurde festgestellt. Die Aufsichtsräte Werner Bernhardt, Brunhilde Frey, Dieter Heid und Volker Klaß wurden in ihren Ämtern bestätigt. 10 anwesende Mitglieder wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.


Der neue Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Aust leitete die Versammlung. Er erstattete den Bericht des Aufsichtsrats und informierte die Vertreterinnen und Vertreter über die Verbandsprüfung. In seinen weiteren Ausführungen nahm er vor allem Bezug auf den hohen Instandhaltungs- und Modernisierungsaufwand der Genossenschaft. Dadurch werde die Wohnqualität der Mitglieder in besonderer Weise gefördert. Beachtlich sei aber auch die Förderung durch die Sparzinsen und durch die Dividende, beide zusammen machten immerhin 12,5 % der Jahresnutzungsgebühren aus. Herr Aust lobte den Vorstand und seine Mitarbeiter für diese hohe Förderleistung.

Vor dem Bericht des Aufsichtsrats hatte Direktor Wolfgang Pahl der Vertreterversammlung den Jahresverlauf 2003 sowie das Jahresergebnis dargestellt. Den Schwerpunkt seiner Ausführungen nahm ebenfalls die Instandhaltungs- und Modernisierungsleistung der Genossenschaft im Geschäftsjahr 2003 ein. Welche Maßnahmen im Einzelnen durchgeführt wurden, erläuterte er den Vertreterinnen und Vertretern anhand verschiedener Beispiele aus den einzelnen Wohngebieten. Er stellte fest, dass damit die Wohnqualität der Genossenschaftsmitglieder und deren Wohnzufriedenheit verbessert und erhöht worden sei. Diese Investitionen der Genossenschaft hätten dazu geführt, dass bei den beauftragten Handwerkern zahlreiche Arbeitnehmer in Lohn und Brot gestanden hätten. Mit ihren Wärmedämmmaßnahmen habe die Genossenschaft zu einer besseren Umwelt beigetragen. Die Investitionen seien somit vor allem mitgliederförderlich gewesen, aber auch durch die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und auf die Umwelt der Allgemeinheit zu gute gekommen.

Voraussetzung aller Investitionen sei, so Pahl, die hohe Ertragskraft der Genossenschaft gewesen. 60% der Einnahmen aus der Hausbewirtschaftung, abgesehen von den Betriebskosten, seien in Instandhaltung und Modernisierung geflossen. Zusammen mit den Sparzinsen und der Dividende habe die Förderleistung sogar 72,5 % der Einnahmen ausgemacht. Durch die Qualitätsverbesserung sei auch in die Zukunftsfähigkeit der Genossenschaft investiert worden. Die Gefahr von Leerständen, im Hinblick auf die künftig rückläufige Einwohnerentwicklung haben sich dadurch verringert.
Da die Mitglieder immer älter würden, habe sich der Vorstand für das senioren- und behindertengerechten Bauvorhaben in der Gartenstadt im Langen Schlag entschieden. Der Bau sei schnell vorangekommen und man erwarte Bezugsfähigkeit bis zum Ende des Jahres.

Pahl verwies auf die gute Finanzierung des Genossenschaftsvermögens, einerseits mit Eigenkapital und andererseits mit den Spareinlagen der Mitglieder. So betrage das Durchschnittskonto des Genossenschaftssparers 6.300 e. Die Zinssätze der Gartenstadt-Genossenschaft seien marktgerecht und bankenüblich, gegebenenfalls sogar günstiger.

Neben dem Renditegesichtspunkt sollten sich die sparenden Mitglieder immer vor Augen halten, für was die Gelder eingesetzt werden, nämlich für die genossenschaftlichen in den Wohnungsbestand gerichteten Investitionen. Neben einer guten Rendite bewirkten die Spargelder also zusätzlich Wohnwertverbesserungen. Durch den Abbau der Fremdmittel, den die Spargelder möglich gemacht hätten, sei der Zinsaufwand gesunken. Die Kostenersparnis werde voll in die Verbesserung des Wohnungsbestands umgelenkt. Auch dadurch seien die Nutzungsgebühren im Durchschnitt so günstig, dass sie unter der Durchschnittsmiete des Mannheimer Mietspiegels liegen. Nur aufgrund der Spargelder sei es seit längerem möglich gewesen, die Wohnwertverbesserungen nicht sofort durch Erhöhungen der Nutzungsgebühren weiterzugeben, sondern diese erst zeitversetzt nach und nach vorzunehmen. Pahl rief die zur Zeit noch nicht bei der Genossenschaft sparenden Mitglieder auf, nach ihren Möglichkeiten ebenfalls zum Sparaufkommen beizutragen. Nur mit solidarischem Zusammenhalt und dem Beitrag aller sei der unbestreitbare Vorteil der Genossenschaft zu erhalten und sogar noch zu steigern.

Pahl gab bekannt, dass ein verstorbenes Mitglied der Genossenschaft im letzten Jahr eine Erbschaft vermacht habe. Diese habe man zum Anlass genommen, über eine Stiftung nachzudenken. Die Stiftung solle in Not geratene Mitglieder unterstützen. Sobald man mit den Überlegungen weitergekommen sei, würden Einzelheiten bekannt gegeben.

Die Grenzen des Wohlfahrtsstaats seien inzwischen wohl erreicht, so Pahl, weshalb Begriffe wie Eigeninitiative, Eigenvorsorge und Selbsthilfe wieder Konjunktur hätten. Damit seien die eigentlichen genossenschaftlichen Grundlagen angesprochen. In diesem Zusammenhang sei auch der Einsatz der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften durch die Bundesregierung zu sehen. Man verfolge deren Tätigkeit und werde versuchen, die Ergebnisse mit den eigenen Aufgaben und der eigenen Tätigkeit zu vergleichen.

Die Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim werde sich jedenfalls dafür einsetzen, die Zukunft für das Genossenschaftswesen, besonders aber für die eigenen Mitglieder, positiv zu gestalten.