Gartenstadt-Genossenschaft Mannheim eG
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Wohnungs- und Gewerbeangebote

vom 24.4.2017 13:01 Uhr

  • Wohnungen
    • Friedrichsfeld:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, Balkon, 2.OG links, 62.98m2
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    • Friedrichsfeld:
      4 Zimmer, Küche, Bad, sep.WC, Maisonettewohnung , 2 Balkone, Garage, 1.OG/DG, 114m2
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    • Herzogenried:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, Loggia, Aufzug, (Tief)garage/Stellplatz, 11. Ebene, 37.72m2
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    • Herzogenried:
      2 Zimmer, Küche, Dusche, Loggia, Aufzug, Tiefgarage, 6. Ebene, 64.09m2
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    • Herzogenried:
      3 Zimmer, Küche, Bad, 2 Loggien, Aufzug, Tiefgarage, 5. Ebene, 81.15m2
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    • Ilvesheim:
      3 Zimmer, Küche, Dusche, Balkon, 3.OG rechts, 79.42m2
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    • Ladenburg:
      1 Zimmer, Küche, Bad, Balkon, 1.OG mitte, 41.11m2
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    • Vogelstang:
      3 Zimmer, Küche, Bad, Loggia, 3.OG links, 77.2m2
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  • Einfamilienhäuser
    • :
      4 Zimmer, Küche, Bad, sep.WC, Einfamilienhaus , Terrasse, Garten, Garage, EG+OG, 109.72m2
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    • Gartenstadt:
      4 Zimmer, Küche, Bad, sep.WC, Einfamilienhaus , Terrasse, Garten, Stellplatz, EG+OG, 106.83m2
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  • Gewerbliche Flächen

Die ausführlichen Wohnungsangebote finden Sie hier.

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Nächster Termin

Mittwoch, 3.5.2017: Betriebsversammlung

Aufgrund einer Betriebsversammlung ist die Geschäftsstelle ab 12:00 Uhr geschlossen.

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Weltweite Finanzmarktkrise (November 2008)

Die Spareinlagen bei der Gartenstadt-Genossenschaft sind sicher!

Seit über einem Jahr ist die Krise auf den Finanzmärkten in aller Munde. Trotz vielfältiger Bemühungen beteiligter Bankenkreise, von Staaten und Zentralbanken ist ein Ende der Turbulenzen bisher nicht abzusehen. Auch nach der spektakulären Rettungsaktion der Bundesregierung muss mit neuen negativen Überraschungen gerechnet werden.

Es sind daher, ob zu Recht oder zu Unrecht, Befürchtungen aufgetreten, die Finanzmarktkrise könne Ausmaße und Auswirkungen annehmen wie in den 20ger Jahren, mit galoppierender Inflation und Massenarbeitslosigkeit. Und es stellt sich die Frage, ist das sauer Ersparte sicher angelegt?

Wer seine Gelder bei Banken im EU-Raum untergebracht hat, der kann von einer weitgehenden Sicherheit der Geldanlage ausgehen. Denn dank der entsprechenden EU-Richtlinie sind alle Kreditinstitute verpflichtet, zur Sicherheit der Sparer einer Entschädigungseinrichtung anzugehören, die bei Schieflage eines Geldinstituts die Sparer -teilweise in der Höhe beschränkt- schadlos hält.

Allerdings, und auch dies soll nicht verschwiegen werden, 100%ge Sicherheit gibt es, wie immer im Leben, auch hier nicht. So ist die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken, wie man Pressemeldungen entnehmen konnte, durch den Zusammenbruch der Investmentbank Lehmann Brothers aufgrund deren europäischen Geschäfts mit 6Mrd.€ belastet. Sie kann dies verkraften. Auch die Rettungsaktion zugunsten der Hypo Real Estate kann von den daran beteiligten Banken geschultert werden. Mehrere derartige Belastungen würden aber selbst die stärksten Sicherungsvorkehrungen überfordern und die daran angeschlossenen Banken, die zu Nachschüssen verpflichtet sind. Nicht zuletzt deswegen hat die Bundesregierung eine Garantieerklärung für die Einlagen der Sparer abgegeben.

Dies ist auch mit ein Grund, warum der Staat durch Unterstützung krisenbetroffener Banken in den Markt eingreift.

Was hat dies nun alles mit den Spareinlagen bei der Gartenstadt-Genossenschaft zu tun?
Welche Sicherheit bietet die Gartenstadt-Genossenschaft ihren Sparern?

Eine unmittelbare Betroffenheit der Genossenschaft durch die Finanzmarktkrise besteht nicht. Die Gartenstadt-Genossenschaft besitzt keine entsprechenden Geldanlagen.

Die Genossenschaft ist jedoch wie die gesamte Wirtschaft in Deutschland und wie jeder einzelne Bürger indirekt durch die Auswirkungen der Krise betroffen, so zum Beispiel durch gestiegene Zinskosten, durch einen Rückgang der Konjunktur und ein damit möglicherweise verbundenes Ansteigen der Arbeitslosigkeit und anderes mehr.

Die mittelbare Betroffenheit hat jedoch keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Spareinlagen.

Den bei der Genossenschaft angelegten Geldern der Sparer steht das aus Sachwerten, nämlich aus den 4237 Genossenschaftswohnungen und Gewerberäumen, aus den 2671 Garagen, aus dem Verwaltungsgebäude und aus zwei unbebauten Grundstücken bestehende Vermögen und damit eine mehr als ausreichende Sicherheit gegenüber. Schon 1990 beim Übergang von der steuerbefreiten Wohnungsgemeinnützigkeit in die Steuerpflicht wurden die damals vorhandenen Grundstücke und Gebäude umgerechnet mit einem Wert von über 300 Mio. € in der Steuerbilanz vom Finanzamt anerkannt. Bis heute sind weitere Grundstücke und Gebäude dazugekommen. Und der damals schon vorhandene (Verkehrs-)Wert hat sich sicherlich nicht zurückgebildet. In der Handelsbilanz zum 31.12.2007, in der die ursprünglichen Baukosten und Kaufpreise jährlich mit 2% abgeschrieben werden (im Laufe der Zeit entstandene Wertsteigerungen sind in der Handelsbilanz also nicht berücksichtigt), beträgt das Grundstücks und Gebäudevermögen dagegen lediglich 95.822.055 €. Auf dieser herunter gerechneten Basis ist jeder Quadratmeter allein der genossenschaftlichen Wohnfläche lediglich mit 200 € durch die 3,6 Mio. € Kredite und ca. 58 Mio. € Spareinlagen verschuldet. Bezogen auf die einzelnen Wohnungen beträgt die Verschuldung 14.540 € je Genossenschaftswohnung. (Kann man dafür etwa eine noch so kleine Wohnung kaufen?) In Relation zu den Grundstücken beträgt die Verschuldung 114 € pro Quadratmeter Grundstück.
Betrachtet man zusätzlich noch den allgemein guten Zustand unserer Genossenschaftswohnungen, so wird aus diesen Zahlen offensichtlich, wie gut die Spareinlagen durch das Immobilienvermögen also durch Sachwerte abgesichert sind.

Eine derartige Sicherheit vermag keine Entschädigungseinrichtung und nicht einmal eine staatliche Garantieerklärung zu bieten.

Zum gleichen Ergebnis, dass die Spareinlagen bei der Spareinrichtung sicher sind, kommt man auch bei einem Blick in die Vergangenheit. Beim Übergang von der Goldmark in die Rentenmark und von der Reichsmark in die Deutsche Mark hat die Gartenstadt-Genossenschaft unter Aufbietung aller Reserven die Guthaben ihrer Sparer und ihrer Mitglieder höher bewertet als dies der Gesetzgeber vorsah. Dabei ist zu beachten, dass es der Genossenschaft 1923 wegen der horrenden Inflation (die Mieten wurden damals in Milliarden gerechnet) und 1948 bei einem großteils zerstörten Wohnungsbestand wirtschaftlich bei weitem nicht so gut ging wie heute.